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Kolossale Liebe
Spielfilm 1986
16 mm | 94 Minuten
 
Buch und Regie: Jutta Brückner
 
Mit Kirsten Dene und Ulrich Gebauer
 
 
 
 
„Ich habe vier Makel: ich bin Frau, jüdisch, arm und hässlich...”
 
Berlin 1808. Ein junger, unreifer Student, der sich für einen Dichter hält, August Varnhagen, betritt den berühmten Salon von Rahel Levin, einer der ersten assimilierten Jüdinnen der Romantik. Er hat von dieser Frau gehört, die von allen gerühmt wurde für ihren Witz und ihre Klugheit und er kommt, weil er Anschluss und Beziehungen sucht und in diesem Salon sich die berühmtesten Männer der Zeit drängten. Nur: der Salon ist verwaist, seit Preußen besiegt ist, und Rahel so verlassen wie noch nie im Leben zuvor. Sie ist fast vierzig Jahre alt, belastet mit der Erinnerung an mehrere gescheiterte Liebesgeschichten, unverheiratet, abhängig von der finanziellen Zuwendung ihrer Brüder, und die Erinnerung an das Ghetto, in dem sie 1772, 20 Jahre bevor im damals fortschrittlichsten Land Europas, in Frankreich, alle die Juden demütigenden Gesetze abgeschafft wurden, geboren wurde, ist noch frisch.  mehr>>
 
 
 
 
„Worauf Rahel (mit Recht) stolz ist, wird den Männern unheimlich. Sie hat sich selbst Lesen und Schreiben beigebracht, ‚heraufgedacht’, sich zu einer sehr empfindsamen Briefschreiberin entwickelt. In ihr verbinden sich Intellekt und Gefühl auf das innigste und qualvollste. Hier ist eine Frau voller Leidenschaft und unerfüllter Liebe, sie ist übermächtig stark in ihrem Geist und erdrückt damit jeden Mann. Immer hat sie sich ein Bild von einem Partner gemacht, den sie in der Realität nicht finden konnte... Der Film verlangte eine gespannte Aufmerksamkeit, genaues Hinhören - und Sehen. Es hat sich gelohnt.”
Günther Maschuff
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